die bilder von einem venezolaner vom himmel über caracas voller hubschrauber und bomben sind wirklich beunruhigend. so ein vollkommen unprovozierter überfall auf ein anderes land ist nicht zu rechtfertigen, weil dann nichts unmöglich bleibt. gedacht: soll er doch weiter sein eigenes land ruinieren, die haben ihn gewählt, aber nein, natürlich will der auch unser problem werden, die logik der macht und der gewalt. sehr finster alles. ein bisschen zu spannend grade.
heute extra gemütlich zu hause, ich sitze mit yogitee auf einem kuscheligen schaffell und mache ein holzpuzzle, morgen schneespaziergang mit freundinnen, also wenn noch schnee liegt. einkaufen gewesen über die rutschigen ungestreuten berliner bürgersteige, viele haben anscheindend genau wie ich ein paar sorel-stiefel im schrank für solche tage, man läuft wie leicht trunken, breitbeinig und im wiegeschritt, ich mag das eigentlich, aber ich fahre ja auch fahrrad bei schnee. im süden der stadt ein größerer stromausfall, sie brauchen wohl bis donnerstag, um das wieder hinzukriegen, das passt zum thema der allgemeinen verunsicherung, meine mutter lebt eher im süden der stadt, aber bei ihr geht nur das fernsehen nicht. habe meine powerbank geladen und weiß, wo die taschenlampe liegt, falls hier auch jemand ein kabel abfackelt. echt, was ist mit den leuten?
jedenfalls angesichts der weltlage ein gefühl der unwirklichkeit.