kw 13 2026

ko nach anstrengender woche. kann mich nicht entscheiden, ob ich morgen oder übermorgen den g.-zwilling holen fahre, am sonntag könnte ich auf dem hinweg noch den davidzwilling abholen und mitnehmen, der kommt da aus spanien zurück, wenn g und ich am samstag schon wieder in berlin sind, kann david noch kurz nach hause und wir haben zeit zusammen – überfordert mich komplett, die entscheidung in ihrer banalität. erstmal schlafen.

es gibt wieder einen square print sale auf magnum, zum schönen thema odissey. sie sind 20€ teurer geworden seit früher, das nimmt so ein bisschen den charme und das gefühl, beim preis auf jeden fall im grünen bereich zu bleiben. ich neige meist dazu, die fotos von alec soth zu kaufen, den ich immer noch sehr mag, und gelegentlich mal eines, in das ich mich vergucke, vor ein paar jahren dieses von jacob aue sobol, oder das dunkle meer von finisterre von mark powers, wie ein schlafender körper in der nacht, nicht gefunden online, das wollte ich dem großen schenken, aber der konnte nix damit anfangen, jetzt hängt es bei mir, bis sich das ändert. die bisherigen stehen auf ebay so beim 3-5-fachen des magnum-preises, aber es fühlt sich nach geschäftemacherei an, also nach leuten, die 10 drucke kaufen und alle wieder verkaufen, wie dieser heinz hier, während meinereiner die fotos rahmt und an die wand hängt und sich darüber freut. naja, vielleicht nutzen ja auch die fotograf*innen selber die möglichkeit, das wäre okay. das diesjährige stammt aus soths buch niagara von 2006, und ich musste nachsehen, habe aber das buch und das davor, sleeping by the mississippi, beide signiert in einer plastiktüte im regal stehen, sieh mal einer an, gleich wieder festgeschaut, es sind sehr tolle bücher, und niagara wird auch wiederaufgelegt, sagte goncourt neulich auf mastodon. das diesjährige, auto vor motel, erinnert an die mionen von anderen „auto vor motel„-bilder, in einer schönen variante mit oldtimer.

Romney Motel, Seligman in Arizona an der Route 66

jeder hat sie im kopf, aus filmen oder selbst erlebt, ich habe 2012 vor motels damals selbst so bilder gemacht, als echo auf die vertraute szenerie, ein sich selbst reproduzierendes system. sie zeigen ein gutes, funktonierendes, vor allem sehr vertrautes amerika. ein symbolbild, ich würde es aber eher wegen dem namen des fotografen kaufen, oder? und weil es mich freut, wenn er etwas verdient, ist er doch einer von den guten. bin noch nicht sicher, ob ich eins haben will, bis morgen habe ich zeit. bestellen werde ich aber green stripes von lorenzo vitturi, und werde es natürlich in die küche hängen, weil es kritik und konsum, wunsch und wirklichkeit so schön ineinander bringt.

ich fahre morgen, auf whatsup kann man abstimmen, sehr praktisch. heute ausatmen, gut essen, markt, bisschen sport, ich genieße das gefühl, wenn die muskeln ein bisschen ziehen, wenn ich den körper spüre, in dem ich zuhause bin.

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