im grunewald („berliner forste“) an einem sonntag nachmittag total allein gewesen, auf schmalen schlammigen pfaden, immer weg von der avus, dann komplett verlaufen. gelegentlich ein pferd. auf einer abgeholzten lichtung mit struppigen gestrüppen dann plötzlich lauter kaum angezogene männer hinter büschen. wo gehts denn zum teufelssee? frage ich und man weist mir die richtung, ich laufe weiter stun-den-lang auf den pfaden, bis mich das vertraute clickern der walkingstöcke wieder auf den rechten weg zurück bringt. der teufelssee ist genauso wie in den achtzigern! nackte und weniger nackte unter 30 und über 50, dazwischen angezogene mütter mit ihren nackten kindern, ein potpourri durch die zeiten. früher war die wiese größer. not? (wie ich da mal lag mit einem ex, aber wir mochten uns irgendwie noch, vor jahrhunderten, wir lagen nebeneinander und unsere kleinen finger gerieten aneinander, ich weiß noch, wie ich dabei auf so eine leicht genervte weise oh no dachte, und dann folgte ein mehrwöchiger salat. das waren natürlich andere sommer damals.)

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