wie spät ist es

ehrlichgesagt weiss ich es auch nicht. plötzlich will nichts mehr reden, ich atme aus, das licht wird schräg mit dieser blendenden tiefstehenden wintersonne, schöne eindrücke, 1000mal gesehen, ich sehe die langeweile, ich begrüße sie freundlich wie den ersten yogitee des jahres, hello again, und habe meine sonnenbrille immer dabei. zeitung lesen, aufräumen, schränke leeren, wie eine vorbereitung. ich versuche jeden tag, ein paar dinge zu erreichen, aber die sind meistens schon woanders und kennen mich gar nicht, also denke ich über meine pflanzen nach oder über den total ungezogenen hund einer freundin. nichts geht tiefer, vor allem meine sätze bleiben weit über dem horizont und vermeiden relevanz. nur oberfläche geht, nach jedem dritten gedanken kommt eine wand und es wird dunkel, ich drehe ab und bleibe im licht, es stört mich nicht mal, die welt hier oben ist ja groß genug. da ist was untergetaucht und nicht mehr erreichbar, aber ich esse dann einfach ein stück schokolade und habe es schon vergessen, was da war.

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