advent

ich habe tatsächlich den adventskalender vollkommen vergessen. wir nehmen seit ewigkeiten denselben, sackleinen mit filzdeko, ich musste ihn also nur schnell aufhängen, während die kinder in ungewohnter freiwilligkeit mit hund nach draussen stürmen (schnee), notfallgummibärchen rein, zack: freude in kinderaugen. das war leicht. ich bin stolz darauf, dass ich den kalender so schnell gefunden habe, weil er normalerweise im laufe eines jahres von der obersten in die unterste kammerschicht transfundiert.

ich selber freue mich seit minuten darüber, dass ein junger mann auf der couch sitzt und mit nichtmalmehr annähernd treffender brummstimme die weihnachtslieder auf der cd mitsingt, die er selber hören wollte (letztes jahr war noch sopran möglich). der hund hat sich danebengesetzt und kann sich den ganzen oh tannenbaum lang nicht entscheiden, ob er das kind trösten oder ablenken soll, das kann ich an seinen ohren lesen, es sieht nur so aus, als würde er die rhythmisch hoch- und runterklappen.

 

4 Gedanken zu „advent“

    1. genauso wirds kommen. mit dem ersten kind muss man häufig die gesamte festlogistik übernehmen – ab jetzt laden die eltern nicht mehr Sie ein sondern sich. („aber du machst die gans doch mit äpfel-rosinen-füllung, oder? kastanien? das hatten wir noch nie!“)

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