blogs

isa und herr buddenbohm haben ein wunderbares neues blog erfunden, es heißt „was machen die da?“ menschen erzählen dort ihren beruf, sie tun das so, das man gerne ein bisschen bei ihnen arbeiten möchte, sehr persönlich, wie ein blick über die schulter. sie könnten gern auch mehr als zwei beiträge pro woche veröffentlichen, am besten mit fast allen besonderen berufen, damit meine kinder das dann in ein paar jahren alles lesen können. darf man sich berufe wünschen? ich würde gern mal einem archivar zuhören, einem buchbinder und einem klavierstimmer! (r/in mitintendet, natürlich.)

frau wieseltier möchte ich auch nochmal empfehlen, sie hat was zu erzählen und ist genauso weltnah wie das berufeblog.

eh, lebendige weblogs, sehr erfrischend.

8 Gedanken zu „blogs“

  1. Buchbinder, da denke ich an 2, aber davon würde nur die eine interviewt, die eine schöne Buchbinderwerkstatt in der Altstadt betreibt, mit schönen Dingen im Schaufenster. Der andere würde eher nicht so gern interviewt, der arbeitet nämlich einfach in so einer Buchfertigstellungsfirma, vulgo Buchbinderei, und erzählt mir oft vom Streß mit den Kunden, die keine Ahnung, aber Ansprüche haben, und dann noch der Chef und die Kosten und die Konkurrenz …

    Will sagen, es ist ja schön, glückliche Menschen in glücklichen Berufen zu zeigen. Aber ich merke, daß mir das Fehlen der anderen auffällt, wenn ich die berufliche Selbstverwirklichung zu sehr herausgestellt sehe.

    Abr das Blog ist ja noch ganz jung, wer weiß, wer noch alles vorkommen wird.

    1. der letzte anteil ist vielleicht sogar ein stückweit größer, so im alltag müssen sich viele bestimmt schon konzentrieren, wenn sie die schönen anteile des berufes aufzählen sollen. es soll drüben aber wohl ausdrücklich um menschen gehen, „die das, was sie tun, gern tun„, hab ich bei isa so gelesen, also nicht um arbeitsbedingungen in der gesellschaft, sondern um einzelne menschen, die sich trotz oder neben oder frei von den/der arbeitsbedingungen in der gesellschaft eine schöne nische geschaffen haben. ich bewundere solche menschen, grade als jemand, der eigentlich keinen richtigen beruf gefunden hat.

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