der mode anheimgefallen, weil neue jeans hermussten. jetzt diese slimmen dinger gekauft, fühlt sich an wie sportzeug mit all dem elastan drin. man ist teilweise salami, teilweise 14 jahre jünger, je nach körperhaltung und sitz der scheuklappen vor dem spiegel. ich trug die gleichen hosen mitte der achtziger, da war ich 20, und die mode hatte etwas existentiell klares, also nicht die engehosenmode speziell, sondern der feste draht zwischen mode und ich, es waren unmissverständliche aussagen, es war eine metafreie zeit.

ich weiß noch, die morgendlichen tramfahrten in die schule, wenn beim sitzen so ein hohlraum zwischen den oberschenkeln entstand, wie unangenehm der war, weil er zuviel entblösste vom körper, und vom frausein wahrscheinlich, aber daran erinnere ich mich nicht mehr. (die breiten schultern und karottenhosen und der strass, das war für frauen, und frauen waren immer alt. wir waren mädchen.)

2 Gedanken zu „“

  1. fällt mir ein witz ein:

    Manche Mädchen tragen so enge Jeans, dass man ihnen jeden Wunsch von dem Lippen ablesen kann.

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