a&s

ich laufe morgends mit dem hund durch den park, im entspannten achkommegal-modus, und versuche, ganz im hier und jetzt zu sein, aber der tod von herrndorf geht noch nicht wieder weg, ich bin traurig, als hätte ich ihn gekannt, den ich doch nur durch seinen text kenne, aber was heisst hier nur.

nach den vielen jahren bloggerei fühlt sich die nähe zu einem unbekannten blogautor ein bisschen realer an als das fantum für nicht netzaffine künstler. es sind keine freunde,  die mich auch kennen und mögen, aber ein sichkennenlernen liegt sagen wir mal im bereich des möglichen, schon weil es immer gemeinsame menschen gibt, die fronten sind ein bisschen verwaschen, und Arbeit und Struktur steht und wirkt sowieso für sich selber. trotzdem hab ich bei herrndorf eher das gefühl klappe halten, seine freunde trauern lassen, nicht reinquatschen, andrerseits egal, es geht ja fast all seinen lesern und innen so,  ich bin richtig traurig wegen diesem unbarmherzigen tod,  ich wusste ja, dass er sterben wird, aber es hätte ja wenigstens einmal ein wunder geben können, not? wo schon die existenz gottes logisch bewiesen wurde, wie ich lesen musste am selben tag, aber was weiß die logik vom leben? nix weiss sie. der tod ist logisch. mein beileid all seinen freunden und seiner freundin und der familie.

herrndorfs blog (und seine bücher, er hat mit tschick meinen großen zum lesen gebracht) war ist exorbitant gut,  ich werde diese großartigen texte und ihren autor sehr dolle vermissen. sie fehlen.

 

2 Gedanken zu „a&s“

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