der kleine neid für zwischendurch

yo man. (kurzer anfall von etwas tiefschwarzem, nachdem ein nebensatz im gespräch mit einer freundin langsam gezündet hat: sie in angesehener halbtagsstellung mit geringem lohn, ihr mann in der wirtschaft mit dem x-fachen, zusammen haben sie im monat soviel wie ich im jahr. in einem guten jahr. das, und die beiden alten freunde, männer natürlich, die trotz schwieriger bedingungen glücklich unter die haube gekommen sind, durch fucking serendipity. jetzt sitzt man dann allein am tisch und legt seine arschkarten neu, im nunmehr 10. jahr.)

14 Gedanken zu „der kleine neid für zwischendurch“

  1. Das geht mir schon mal so, wenn ich höre, dass Freunde erben – so viel, wie ich in zehn guten Jahren verdiene. Und wenn ich merke, wie die sich auf diese Erbschaften verlassen, auch so bei den Risiken, die man bereit ist einzugehen. Oder die man anderen ans Herz legt. Es sagt sich leicht „Dann kündige doch!“, wenn man weiß, dass man eine Sechsfamilienhaus in der Großstadt erbt, zum Beispiel.

    Aber. Yo woman. Feel you.

  2. ich hatte so einen inneren schwindel, als ich die dimensionen des unterschieds begriffen habe, ich bin auf hohe einkommen nicht neidisch, so generell, aber ich glaube, ich hätte es lieber nicht gewusst, wie wenig ich verdiene. schönreden von allem klappt halt nicht immer.

    1. man gewöhnt sich ja dran, mit hat nur die größe des unterschiedes umgehauen, dann „aber“-t man eine weile herum und freut sich, dass der andere nicht „selbst schuld“ sagt, weil er höflich ist und ein bisschen schlechtes gewissen hat.

      1. Patienten oder Patiencen? Wobei es stimmt, dass einen finanzielle Sorgen krank machen können.

        Dass Sie als berufstätige Alleinerziehende obendrein auch steuerlich schlecht gestellt sind, war gerade allenthalben zu lesen und zu hören.

        1. hihi. freudscher. ich bin ja auch patientin. habe auf meinem ipad zum spott der kinder sehr lange am liebsten solitaire gespielt.

          außer dem lesenswerten artikel im tagesspiegel habe ich leider auch noch die kommentare darunter gelesen, danach wünscht man sich umso mehr auch gesellschaftliche anerkennung, finanziell ausgedrückt würde ja schon reichen. kann aber natürlich die sorgen von gesunden alleinerziehenden mit nur einem kind auch nicht richtig ernstnehmen.

          1. Ich lese den Tagesspiegel in der Regel gedruckt. Von den Ergebnissen dieser Studie hörte ich zuerst im Deutschlandradio. Das wollte ich gleich bei Ihnen verlinken, aber der Beitrag war da nicht online zu finden.

  3. Die Halogenvarianten sind nicht so teuer und tatsächlich brauchbar (sehen genauso aus wie klare Glühbirnen). Die Billigeren haben manchmal keinen UV-Schutz, da muß man aufpassen.

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