continous glucose monitoring, vorbereitung

nach einer unterzuckerten nacht mal wieder ans projekt cgm gemacht. mit meinem derzeitigen blutlosen messsystem von abbott kann ich eine sony smartwatch 3 verknüpfen, die die gemessenen werte empfängt und sie an ein android-handy weiterleitet, dass dann alarm geben kann, sobald die werte unter x oder über y gehen.

so etwas kann die ssw3, weil der sensor die messdaten mit nfc an ein lesegerät weitersendet, und diese uhr einen nfc-chip an bord hat. man lädt dann eine app auf die uhr, die den sensor auslesen kann. über synchronisation werden die werte in eine weitere app auf dem handy weitergegeben, mit der man alarme einstellen kann. so einfach!

mitnichten, natürlich, ein bisschen sport ist wie immer erforderlich. erstmal habe ich gar kein android-handy. mein tolles iphone hat zwar einen nfc-chip drin, den man zb zum bezahlen benutzen kann, aber apple hat ihn nicht freigegeben für entwickler. und sony hat den nfc-chip in der uhr mit mit seinem aktuellen betriebssystem ausgeschaltet, ich muss also die uhr downgraden, damit der chip wieder läuft. what? fragt man sich da, aber warum machen die das? aus irgendeinem firmenintern relevanten grund. es wird nicht aus reiner kundenfreundlichkeit sein, not? nein. aus dem mir in meinen alltäglichen bedürfnissen immer abstruser und sinnleerer erscheindenen und tiefer in alles verschachtelte profitstreben dieser riesigen entfremdeten firmen. profit ist das ersatzkriterium für alles, es ist der schwarze joker jeder argumentationskette, das ende des diskurses, ich meine, da erfinden leute so etwas tolles, und dann wird es nicht integriert, sondern gesperrt.

außerdem muss man die uhr irgendwie direkt auf dem sensor befestigen, weil nfc nur wenige zentimeter weit sendet, mit einer selbstgebastelten halterung – mal schaun, wie weit ich komme. die hilfreichste anleitung werd ich verlinken, also die, bei der es geklappt hat. bis dahin muss ich mich ans system smartwatch gewöhnen, durch desensibilisierung meiner ästhetischen werte, schaut her:

img_3101

sieht aus wie ein schicker skalierungsfehler, not? „musst du wissen, mama“ meinte der große dazu. auch wenn ich das armband verkürze, ist der klopper immer noch breiter als mein komplettes handgelenk. wollte die dose tagsüber als uhr tragen, das cgm brauch ich ja nur nachts, aber das wird wohl nix, wenn ich meine unterarme nicht dicker füttern oder trainieren will. wesentlich dicker.

 

 

4 Gedanken zu „continous glucose monitoring, vorbereitung“

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