kw 19 2026

beim nachdenken über alternative lebensformen schaue ich immer mal wieder nach den sog. minijobs, die nach feierabend oder am wochenende zu machen sind, so nebenher, und es gibt unfassbar viele, schönes design, homeoffice, am rechner entspannt irgendeinen kram machen, nur schnell anmelden und ein programm laden – beim leicht misstrauischen hinterhergooglen die neue betrugsform des job-scams entdeckt, da werden nur daten gezogen und programme sind zu bezahlen, unfassbar, wie interessant die zeiten geworden sind.

julian lage im huxleys gesehen, diesmal in gesellschaft, das ist wirklich angenehmer als allein, danke fürs mitkommen! das huxleys nicht voll, man konnte herumspazieren und sich den besten platz aussuchen. ich war wieder an bord bei omission, mochte das verspielte und bluesige sehr, bin aber nicht mehr so magisch ergriffen wie bei den ersten konzerten. er hat stücke aus speak to me und vom neuen album gespielt, scenes from above. diesmal waren „keys“ dabei, john medeski an einer gott-bewahre-hammond-orgel, die ich überhaupt nicht mag, sie klingt schrill und flach, auch wenn medeski sicherlich ein top-spieler ist, es ist nicht meins. beim konzert hat mein kreislauf mich kurz verlassen und ich musste mich hinsetzen, das war beim letzten mal auch schon so, nach einem arbeitstag halte ich so ein konzert nicht gut durch. habe ich mich verändert oder die musik? vermisse das gefühl, etwas sensationell schönes zu hören. auf zu neuen ufern.

jedenfalls am samstag danach joggingschuhe gekauft, das kann so nicht weitergehen. werd ich an den freien tagen einweihen, habe eh leichtsinnigerweise und unprovoziert einigen menschen versprochen, im nächsten jahr bei einem spendenlauf mitzumachen, das muss doch irgendwie hinzukriegen sein? silly me. heute ist aber erstmal mutterbesuch mit blumen angesagt, trotz gewisser unlust. netterweise war der gregorzwilling schon zum mittagessen bei ihr, ein ereignis, weil sie mit allen anderen im saal gegessen hat, vom zimmerdienst wieder runter möchte, 2 jahre nach dem unfall damals. in ihrem zimmer scheinen sich fotos im silberrahmen, schalen, vasen und allerlei stehrumchens vermehrt zu haben, aber das kann eigentlich nicht sein. prinzip horror vacui, schau, da ist noch platz, stell das doch da hin! sie erzählt lang von einer kleinen bank, die beim umzug verloren gegangen ist, und bis heute weiß sie nicht, wo die hingekommen ist. ich weiß es auch nicht.

damit war muttern heut gut abgedeckt.

gestern schöne hunderunde mit freunden gemacht, neue parks und grünflächen kennengelernt, ganz nah an die 10k schritte gekommen, abschluss in einer sehr netten cafe-kneipe, die chinotto und foccaccia anbietet, unter den grünen bäumen, schönste jahreszeit in berlin. auf dem galerienrundgang neulich habe ich eine frau gesehen, die foccaccia mit messer und gabel ass, in etwa so, wie eine schrippe mit besteck zu essen. vorgenomen, da öfters hinzugehen und jedesmal nach chinotto zero zu fragen. nachher einigermassen erledigt.

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