not quite

schwerer gefütterter schlafsofabezug, nur mit 600bpm geschleudert, trocknet in 4 stunden, andere wäsche in zweieinhalb, haut ist trocken wie ein altes pergament, der winter ist eine wüste hier in berlin, und wie jedes jahr ist er erst zuende, wenn man keine träne mehr weinen kann mitte april.

allererstes symptom des nahenden übergangs in die XXX* (nächste lebensphase) erlebt, erschrocken, es für eine hypo oder einen spontanen fieberanfall gehalten. eins nach dem anderen kommt dazu, eine lange kette voller steine, die wir frauen tragen müssen, als wären es perlen, wir haben keine wahl, als dabei heiter und souverän zu bleiben. männer: ihr wisst nichts, nichts. nichts.

dinnertime, und wenn das nervenkostüm mal nicht sitzt: pesto

*sorry. bin noch nicht so weit, dass ich das auch noch benennen will.

11 Gedanken zu „not quite“

  1. XXX-Alarm hatte ich letztes Jahr auch das erste Mal – sehr, sehr spooky. Ich dachte, ich hätte Malaria, weil das so im Halbschlaf war und mir das die erstbeste Erklärung (nie in den Tropen gewesen, aber egal). Das Gute: Nach zwei Wochen war es vorbei, erstmal.

    Und der Winter: Letztens sagte jemand, ohne Hunger ist Essen auch nicht schön. Bald können wir dann Krokusse futtern.

  2. Ich will Sie nicht entmutigen, aber ich habe solches seit fast vier Jahren. Anfangs bis zu 30 mal am Tag, jetzt deutlich weniger. Hauptsächlich bei spontanem Stress, z. B. bei solchen Kommentaren (in einer fb-Gruppe): „mam ye urgent msg n i want 2 spred dat 1 plz post it on ur wll … URGENT MESSAGE“

  3. oh weh, das ist ja dauernd! da fühlt man sich ja wie so ein flackerndes rücklicht, kann da nicht ein arztbesuch abhilfe schaffen? da wären mir glaube ich sogar echte pharma-klopper lieber. 4 jahre, tss.

    aber dann ist es doch auch bald durch, oder?

    1. Da gibt es auch Natürliches, was recht gut hilft (fragen Sie mich). Aber es dauernd einzunehmen, habe ich einfach nicht durchgehalten, und mich irgendwie krank gefühlt, weil ich immer Pillen dabeihaben musste. Im Moment nehme ich nichts, und warte die Wellen geduldig ab und habe gelernt sie auszuhalten. Ende April sind die vier Jahre vorbei und dann hoffe ich, damit durch zu sein.

      1. Ich will Sie auch nicht entmutigen, aber ich kenne eine Frau, die hat das schon seit acht Jahren. Sie besitzt inzwischen viele T-shirts und etliche Strickjacken.

        Insgesamt soll dieser Übergangsprozess 15 Jahre dauern, anfangs merkt man das selbst oft noch gar nicht. Es muss auch gar nicht mit dieser fliegenden Hitze einhergehen, manche bekommen die gar nicht oder erst viel später, auch unbändige Wut kann ein Symptom sein.

  4. drücke ihnen die daumen. nach solchen jahren macht frau bestimmt drei kreuze und freut sich, dass der kram endlich vorbei ist. ich frage sie gern, wenns hier richtig losgeht.

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