teenager

das unausgesprochene in der begleitung der söhne, wie sie größer werden, eigenständiger, „ich bin 18“, wann immer ich etwas gegen seinen willen durchsetzen möchte, wie helm aufsetzen beim rennradfahren im januar, aber es geht ja nicht ums durchsetzen, das war immer nur die letzte zuflucht, eine grenze, auf die auch die kinder sich verlassen können, der große und ich haben sie aufgegeben, weil er volljährig ist. die redundanz dabei. sie entscheiden selber, haben aber diese wunderbare offene stelle, wenn sie mir zuhören, erzählen, um rat fragen, mein einfluss läuft so mit. das nein des großen eine zielmarke für ihn, wegmarke für mich nach all den gemeinsamen jahren. die sorge, bis er wieder hier ist, unbeschadet, mit seinem grinsen. er trägt die schiffermütze seines urgroßvaters, ein dauerping an die rührung für mich, eine art türstopper ins mutterschiff für ihn, hoffe ich. liebe.

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