eben so einen heiteren ich-kann-mein-leben-ändern moment gehabt. sass mit schwerem husten auf einem sofa in einem großen zimmer, vor mir im kreis sitzend vielleicht 30 menschen, die gastgeberin am klavier, alle mehrstimmig singend, gekonnt, entspannt, aber sicher. alles voll mit kindern, sechs davon gehören zur gastgeberfamilie, drei von ihnen spielen auf ihren instrumenten noch etwas vor, überall musik, auf eine gleichzeitig weltferne und sehr beständig immanente art, die menschen sind bewandert in musikalischer literatur, auch dort ganz selbstverständlich belesen. ich konnte wegen krankheit nicht mitsingen und durfte zuhören, da hab ich erst gemerkt, wie schön das eigentlich ist. alles chorsänger wahrscheinlich, und solche wie ich, die ihren alt nicht fehlerfrei vom blatt singen können, haben die noten vorher gekriegt. die verantwortung, sowas selber in den händen zu haben mit den eigenen kindern, die ja zum glück alle schon was spielen, aber es wird mehr musik hier geben in zukunft, irgendwie und irgendwann, harhar, ich muss unbedingt im lotto gewinnen. (motto: es einfach tun)

2 Gedanken zu „“

  1. also schnell ein stärkendes schokoladenstück in den mund gestopft und die zukunft angepackt. (kann alternativ natürlich auch eine olive, ein hustenbonbon oder ein orangenschnitz sein)

  2. REPLY:
    ich habe es nach diesem grauenhaft kränklichen januar tatsächlich mit lebertran versucht. er glitscht runter wie nix, aber in den tagen danach fällt es schwer, bei dem fischöl-aroma an fischerboote in ligurien zu denken oder so. es sind alte fische.

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