solo il farnetico

auf okcupid hab ich 13 männer zur auswahl, ist das viel oder wenig? einer hat eine mp vorm bauch, einer sieht klug aus, 11 haben die art gesichter, die auf eine aggressive art desinteressiert aussehn, ein bisschen wie männer vor einem kriegsgericht oder in einem baumarkt. der kluge hat zwei bilder, auf denen er sich überhaupt nicht ähnlich sieht. die alle anschreiben, mit ihren nichtprofilen und nichtbildern. (oh boy denken, das kind suchen, nix gefunden)

eigentlich will ich ja auch nur mal wieder ein paar nächte, aber ganz ohne magie, ohne ein bisschen ernst und ewigkeit mag ich es dann doch nicht, ich meine nicht die lineare ewigkeit, sondern die für einen nachmittag. kann mich andrerseits auch selber gar nicht mehr ernst nehmen, nicht aus erfahrung, sondern um erlebnisse zu relativieren. seitdem klappt yoga besser und häufiger, weil ich ja ebensogut yoga machen kann.

2 Gedanken zu „solo il farnetico“

  1. Ach, du hast viel mehr zur Auswahl, als du denkst, und vor allem noch ganz anderswo.

    Ich überlege, am Samstag zum 50. Geburtstag eines Mannes zu gehen, in den ich vor 30 Jahren mal ziemlich verschossen war, damals teilte er sich mit seinem Freund einen Schlafsack, und das war so mit eine der ersten Gelegenheiten, wo ich kapierte, daß Schwulsein auch was mit Sex zu tun hat.

    Dieses OKC ist wohl wirklich nix für mich, was sich da anpreist, interessiert mich nicht, und was mich interessiert, steht da nicht. Dann wirklich besser Yoga, wenn ich denn Yoga machen würde.

    1. nein. (vielleicht nur schlechte logistik, man muß sie in den ersten 14 tagen ihres alleinseins treffen, sonst sind sie alle wieder vom markt.)

      „daß schwulsein auch was mit sex zu tun hat“ – großartig, schön gesagt. ich hab da auch jahre zu gebraucht, und ein paar versuche, gibt ja viele arten der anziehung. hingehen!

      nee, wir sind zu alt für okc, das angebot wird ab 50 einfach sehr dünn. vieleicht mal ne andere adresse, oder einfach das kumpelnest, wie früher.

      sowieso schwer vorstellbar, den ganzen aufwand wieder in so etwas wie serendipity verwandeln zu können, postfaktische serendipity, weil wir uns auf einer art viehmarkt kennengelernt haben werden.

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