es gibt ab 26.10.26. wieder einen square print sale, bis zum 1.11., falls noch geschenke gesucht werden. ich hab ja inzwischen keinen platz mehr und bin entschuldigt.
schöne intensive gespräche mit besuch, als ob es weniger abstand zu überwinden gibt und man schneller in die nähe kommt. es gilt auch ein anderes zeitkontingent als sonst bei den treffen in cafes oder für spaziergänge. bekomme buchtips, werde bekocht, sehe fotos von enkeln und ausflügen, ein bisschen wie beim mutternbesuch. reden übers altern und wie wir es uns vorstellen, das prekäre daran. fragil bleiben. vorgenommen, ab november wieder mehr zu besuchen.
fasziniert durch die andere zeitwahrnehmung, die ohne die aufteilung in stunden oder arbeitstage, tag und nacht auskommt und viel mehr im jetzt bleibt, wobei sich das jetzt durchaus bis etwa 14 uhr wie 10 uhr anfühlt, ab dann wie 17 uhr (hungergefühle), von 20 bis 24 uhr ist es ca 21 uhr. viel mehr brauche ich nicht.
bologna hat in einem notariell beglaubigten akt das offizielle rezept für die brühe deponiert, die „Dotta Confraternita del Tortellino“ (gelehrte bruderschaft des tortellinos) hat 50 jahre lang dazu geforscht, es ist eine geschälte tomate dabei, die zu einwänden und diskussionen geführt hat. man benötigt einen halben kapaun, rindfleisch, sellerie, möhren, zwiebeln, und rinde vom parmesan. daraus wird eine klassische 5h- brühe gekocht oder geköchelt, am ende durch ein handtuch gegossen, und dann werden darin die tortellini erwärmt. vorgenommen, mal hinzufahren.
außerdem hunger auf borschtscht, werde freunde einladen sobald gesund und einen großen eimer davon kochen. wenn ihr rezepte habt, gerne rüberschieben.
im herzen noch spätsommer.