30. juli 2026

heut nacht um 5 wachgeworden, auf dem balkon den vollmond angeschaut, dunkelgelb wie eine susina, so eine pflaumenart, süß und zart. er wird nur langsam blasser. habe durchzug gemacht, es ist bisschen abgekühlt, der große mit freundin ist gestern abgereist, ich geniesse das alleinsein, wieder in den eigenen rhythmus kommen, hoffe bleibe nicht im planlosen nichtstun kleben.

mal schauen, ob die zeit anders schnell vergeht, so ein kleines ungleichgewicht zwischen dem seit den siebzigern unveränderten haus und meinem altern, dass ich hier leicht wegignorieren kann. habe die ki nach einem sportprogramm gegen den verfall gefragt, sie liefert konkrete übungen und versichert mir, in wenigen wochen sei schon wirkung zu sehen. ich werde berichten.

anders als in den letzten jahren habe ich diesmal keinen nennenswerten beruflichen stress, der job ist nachwievor gut, ich freu mich sogar drauf, es ist hier weniger flucht und abtauchen. wundere mich darüber, wieviel energie das gebunden hat, habe das nicht gemerkt, während ich drin war.

heut früh gelesen, dass glen hansard bei einem unfall gestorben ist. habe ihn 2013 gesehen, ich glaube, mit isa, erinnere es aber nicht mehr genau. macht mich wirklich traurig, er war einer von den guten, hat einfach seins gemacht, die songs durchlässig fürs leben. jahrzehnte zu früh. che la terra ti sia lieve.

noch keine pläne für den lago, werde ein bisschen kultur suchen wie üblich, vielleicht triennale in mailand, mehr wegen dem gebäude mit dem wunderbaren cafe im park, die ganzen designer interessieren mich jetzt nicht so brennend. ihr könnt noch bis heute das buch auswählen, das für italien am dublin literary award teilnehmen kann, erwähne ich nur wg irland und hansard. die fabbrica del vapore ist schon ohne kunst einen besuch wert, das lohnt sicher auch. die biennale ist mir zu aufwändig dieses jahr, es ist zu heiß für langes herumlaufen draussen. hoffe, ich kann im nächsten jahr mal im juni oder erst im september verreisen, doof, dass die schulferien so an den august gekettet sind.

larry david erzählt die amerikanische geschichte nach, auf eine alberne weise, dabei ist die realität drüben ja schon lang nicht mehr lustig. lachen musste ich natürlich trotzdem.

teilen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Heads up! You are attempting to upload an invalid image. If saved, this image will not display with your comment.

%d bloggers like this: